2. Platz bei dem Trollinger-Wettbewerb!

“Das Trollinger-Niveau, die Homogenität der Sorte und damit auch die Qualität des Wettbewerbs sind erneut deutlich gestiegen.”

Auch der 11. offene Trollingerwettbewerb der Württemberger Weingüter e.V. bestätigte den Aufwärtstrend der Traditionssorte des Weinlandes am Neckar. Peter Albrecht, Vorsitzende der 120 nicht genossenschaftlich organisierte Mitglieder zählenden Württemberger Weingüter:

“Das Trollinger-Niveau, die Homogenität der Sorte und damit auch die Qualität des Wettbewerbs sind erneut deutlich gestiegen.”

98 Weine aus 68 Betrieben stellten sich in der Heilbronner Wein Villa einer 18-köpfigen Jury aus Weinfachleuten und Medienvertretern.

Folgende Weine und Betriebe wurden auf die Plätze 1 bis 6 gesetzt:

2007er Fauna Trollinger QbA trocken Bottwartalkellerei Großbottwar eG
2007er Heilbronner Stiftsberg Trollinger QbA trocken Weingut Drautz-Hengerer Heilbronn
2007er Sonnenhof Gutswein Trollinger QbA trocken Weingut Sonnenhof Bezner-Fischer Vaihingen/Enz-Gündelbach
2007er Lauffener Katzenbeißer Trollinger aus Steillagen QbA trocken Lauffener Weingärtnergenossenschaft eG
2006er Württemberg Trollinger QbA trocken ART 1,0 Liter Weingärtner Willsbach eG
2006er FELS Trollinger QbA trocken Felsengartenkellerei Besigheim eG

Die Verkostung 2008 bestätigte, dass die Württemberger Wengerter auf dem richtigen Weg sind. Es wurde sehr viel in Richtung Qualität gearbeitet, sowohl im Weinberg als auch bei der Weinbereitung. Wichtige Schritte sind die Reduzierung der Erntemengen und die Orientierung am Profilkonzept der Leitlinien für die Württemberger Weinwirtschaft. Dr. Dieter Blankenhorn, Kellereidirektor der LVWO, hat dazu fachliche Grundlagen gelegt. Durch diese Zusammenarbeit im Württemberger Weinland findet der Trollinger auch zunehmend Aufmerksamkeit, so zuletzt auf der ProWein in Düsseldorf, wo das Projekt “der Trollinger” der Vinissima-Frauen auf starkes Interesse stieß. Peter Albrecht:

“Die positive Entwicklung des Trollinger-Profils und die damit verbundene Qualitätssteigerung sind offensichtlich.”

Der Trollinger-Wettbewerb hat das Ziel, die Qualitätsanstrengungen der Erzeuger zu fördern und die eigenständige Sorte Trollinger ins richtige Licht zu stellen. Als regionale Spezialität soll der Trollinger erhalten bleiben und das Profil des schwäbischen Nationalgetränks geschärft werden.

Der Wettbewerb soll dazu beitragen, dass sich Winzer und Kellermeister Gedanken darüber machen, wie ein “modernen Trollinger” auszusehen und zu schmecken hat. Peter Albrecht:

“Wir sind zusammen mit der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau und dem Weinbauverband Württemberg e.V. auf dem besten Weg in diese Richtung. Der Trollinger hat aufgrund dieser Aktivitäten heute schon den Stellenwert, den wir wollen und brauchen.”

Eingeladen war die gesamte württembergische Weinwirtschaft. Zugelassen waren Trollinger der Jahrgänge 2006 und 2007 in der Geschmacksrichtung “trocken” aus Weingütern mit Prädikats- und Ecovin-Betrieben, Weinkellereien und Genossenschaften. Jeder Erzeuger konnte maximal zwei Proben einsenden. Die Weine wurden verdeckt nach dem 20-Punkte-Schema probiert.

Trollinger-Wettbewerb

Im Bild von links die Sieger des Trollinger-Wettbewerbs:
Württembergs Weinkönigin Mirjam Kleinknecht, Kellermeister Eberhard Lang (Bottwartalkellerei Großbottwar), Christina Hengerer-Müller (Weingut Drautz-Hengerer Heilbronn), Albrecht Fischer (Weingut Sonnenhof Vaihingen/Enz-Gündelbach), Michael Böhm (WG Lauffen), Joachim Stock (WG Willsbach), Rainer Bucher (Felsengartenkellerei Besigheim) und Peter Albrecht (Vorsitzender der Württemberger Weingüter e.V.)